logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Donnerstag, 10.03.2005

Missgeschick

Leute!
Ich hab das doch alles nicht gewusst! Und schon gar nicht gewollt!
Offensichtlich sieht man auf manchen Monitoren oder in manchen Browsern das knackige Grün gar nicht, das die Links kennzeichnet. Da ist das so dunkel, dass man es gar nicht bemerkt.
Und deswegen haben manche nicht gemerkt, dass im Eintrag hier drunter das Wort "Zuhause" ein Link ist, so wie hier auch, und dass man, wenn man da draufklickt, zum neuen Blog kommt.
Menno.
Hätte doch mal einer was gesagt.
Also nochmal zum Mitschreiben: HIER DRAUF KLICKEN, neues Lesezeichen setzen, fertig. Tut mir Leid, wenn jetzt soundso viele geglaubt haben, ich wäre verstummt. Ich doch nicht!

Mittwoch, 16.02.2005

Geburtstag


... is a blog wird heute genau einen Monat alt und bekommt zum Geburtstag ein neues Zuhause, das habe ich mit meinem Stehpult in der Antarktis gewonnen. Bei antville soll alles viel toller sein, hab ich gehört, und überhaupt ist das irgendwie kuhler und riecht von oben bis unten nach Schokolade. Hier ist dann jetzt Schluss und es geht drüben weiter.

Dienstag, 15.02.2005

Danke,


liebe Itha, für diese wunderbare Musik! Ich freu mich sehr, und wenn ich das nächste Mal in Berlin bin, gehen wir zusammen ein Bier trinken, ja?

Montag, 14.02.2005

Aus aktuellem Anlass: Frau Isabo erzählt Geschichten aus dem Leben


Die Tür ging auf, eine Pistole schob sich ins Bild, der erste Kammerjäger stieg über das Netz, das sie vor die Tür gespannt hatten, damit die Ratte nicht entwischt. Es folgte die zweite Pistole und der zweite Kammerjäger. Leider wurden wir dann vor dem Fenster verscheucht und durften nicht weiter zuschauen, denn eigentlich braucht man eine Genehmigung, um in Wohnräumen schießen zu dürfen. Es war aber schon Freitag Nachmittag.
Wir hörten zwei Schüsse, und das war?s auch schon. T. musste dann nur doch die ganzen Köttel wegmachen und die Plastikspäne, die um die Toilette herum lagen, alle Lebensmittel wegschmeißen, die ganzen angeknabberten Tütensuppen, Reis, Kakao, Müsli, und ihr weißes Schlafsofa verkaufen. Das Einschussloch darin verkaufte sie als Zigarettenbrandloch und das Blut als ihr eigenes.

Sonntag, 13.02.2005

Angekommen


Im Europäischen Übersetzerkollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen e.V., im EÜK. Für alle, denen ich damit nicht schon stundenlang auf den Keks gegangen bin: Das Kollegium ist ein Arbeitszentrum für Literaturübersetzer. Man bekommt hier keine Aufträge, man kann auch nicht übersetzen lernen (okay, manchmal gibt es Seminare, aber das ist was anderes), sondern man kommt mit seinem Übersetzungsauftrag her und arbeitet. Und zwar intensiv ? ich weiß nicht, woran es liegt, aber seit ich dieses Haus kenne, glaube ich daran, dass es so etwas wie ?gute? Orte gibt. Es scheint einfach das ganze Haus von einer so positiven Arbeitsatmosphäre beseelt zu sein, dass alle das Gefühl haben, sie schaffen irrsinnig viel und erholen sich trotzdem. Und natürlich wird ganz furchtbar viel getrunken und geraucht, die Abende in der Küche sind meist lang, man hat nämlich endlich mal Kollegen! Die verstehen, wovon man spricht! Hurra!
Außerdem beherbergt das EÜK die weltweit größte Spezialbibliothek für Übersetzer ? 120.000 Bände, wenn ich es richtig im Kopf habe, Nachschlagewerke in 280 Sprachen und Dialekten und zu den abgefahrensten Themen. Das ganze befindet sich in fünf alten Wohnhäusern, die einmal um einen kleinen Innenhof herumstanden. Sämtliche Wände zum Hof wurden herausgerissen und es kam ein Glasdach drüber, sodass man jetzt auf zwei Etagen um ein mediterran anmutendes Atrium herum die Bibliothek hat. Wenn demnächst mal die Sonne scheint, mache ich Bilder, es ist wunderschön. Die Bibliothek ist glücklicherweise viel zu klein, deswegen stehen auf allen Gängen und in allen Zimmern Bücher. Das und die Holzdielen und dicken Deckenbalken machen das Haus gemütlich, es ist eher ein Zuhause als ein Tagungshotel. Im Moment ist es ziemlich ruhig, außer mir sind nur vier weitere Kollegen und ?innen da. Morgen kommt noch eine nette Kollegin, übermorgen reist eine ab, und ab morgen ist außerdem eine Gruppe Praktikanten des Düsseldorfer Studiengangs Literaturübersetzen da. Davon bekommt man aber meist nicht viel mit ? außer, dass die im Haus anwesenden Übersetzer ihnen an einem Abend etwas vorlesen sollen. Das finde ich immer wieder aufregend, auch wenn das Publikum nur aus 15 Leuten besteht ? lauter kritische Kollegen, die mir zuhören! Am Mittwoch gibt es wahrscheinlich Grass auf Deutsch, Schwedisch und Finnisch, zufällig sind die schwedische und die finnische Grassübersetzerin da, und ich mache dann das Gegenprogramm. Unterhaltungsliteratur muss schließlich auch anständig übersetzt werden.

So, und um jetzt noch auf die beiden langen Kommentare unten von Itha und der Kaltmamsell einzugehen: Auf dem Außentitel würden wir alle gerne stehen, mit Recht, wie ich finde. Ein paar wenige Verlage machen das, Manesse zum Beispiel und Mare Buch. Bei Goldmann dürfen wir immerhin schon auf die U4, also die Rückseite, ist ja schon mal was. Ach so, und natürlich schreiben ALLE Verlage den Übersetzer vorne druff, wenn er Harry Rowohlt heißt. Ich verstehe gar nicht, wieso die Verlage den Übersetzernamen nicht auch als Werbeinstrument einsetzen ? bei Herrn Rowohlt wird das gemacht, wieso nicht bei anderen?

Demut vor dem Original ist eine prima Sache, aber wenn sie mit der Demut vor der deutschen Sprache kollidiert, muss man sich entscheiden. Ich gebe zu, ich habe vor meinen Autoren sehr unterschiedlich viel Respekt. Wenn jemand mit dem Vokabular eines Sechstklässlers ewig die gleichen Formulierungen wiederholt, sehe ich schon zu, dass die deutsche Fassung idiomatischer wird und weniger nervt. An einer platten Geschichte oder ungeschickt gezeichneten Figuren kann ich natürlich nichts ändern. Sachliche Fehler korrigiere ich ebenfalls. Man merkt ja auch ziemlich schnell, ob eine bestimmte Marotte eben eine Marotte ist, die zum Stil des Autors gehört und mit übersetzt werden muss, oder ob etwas einfach ungeschickt, schlecht oder falsch ist. Und man merkt es auch der Übersetzung an, ob da ein schlechter Autor gut übersetzt oder ein guter schlecht übersetzt wurde.

Und, ja, hin und wieder werde ich sicher übersetzte Textstellen bloggen ? wahrscheinlich am ehesten dann, wenn mir etwas eingefallen ist, was ich für besonders gelungen halte, oder wenn ich lange gerungen oder gar keine Lösung gefunden habe. Wird alles kommen. Freut mich, dass das Thema auf Interesse stößt.

Itha schreibt, man muss ?die Sprache? gut beherrschen ? ja, muss man, allerdings ist das größere Problem meist nicht die Fremdsprache, sondern die Muttersprache; nicht, was da im Original gemeint ist, sondern wie man es auf Deutsch ausdrückt. So, dass es authentisches Deutsch wird und nicht eine offensichtliche Übersetzung. Nichtliterarische Übersetzungen habe ich anfangs auch gemacht ? Internetseiten für irgendwelche metallverarbeitenden Betriebe im Sauerland und so, das ist grässlich. Erstens: in die Fremdsprache übersetzen taugt sowieso schon nicht, zweitens verstehe ich von Metallverarbeitung so viel wie die Kuh vom Fliegen, das heißt: Fachwörterbuch kaufen, irgendwas nachschlagen, was einem schon auf Deutsch nichts sagt, und aus den angegebenen Möglichkeiten blindlings die hübscheste raussuchen. Das ist nun wirklich in höchstem Maße unbefriedigend und ich will es nie wieder machen. Wird allerdings deutlich besser bezahlt als Literatur.

Tut mir Leid, das ist jetzt ziemlich lang geworden. Und demnächst gibt?s noch mehr, hihi.

Samstag, 12.02.2005

Schön


In atemberaubendem Tempo einschlafen.

Freitag, 11.02.2005

Durchsage


Ich werde hier sicher immer wieder etwas über die Bücher schreiben, die ich gelesen habe. Viele davon werden Übersetzungen sein. Wenn ich Rezensionen in Zeitungen lese, nervt es mich, wenn der Übersetzer nicht erwähnt, geschweige denn gewürdigt wird ? ich kann mich geradezu in Rage echauffieren, wenn ein Rezensent die wunderbare Sprache eines Autors in den Himmel lobt, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, dass diese wunderbare Sprache aus der Feder eines Übersetzers stammt (ja, Frau Heidenreich, das gilt unter anderem für Sie).
Trotzdem werde ich hier ebenfalls nichts über die Qualität der Übersetzungen schreiben, weil ich nicht öffentlich Kollegenschelte betreiben möchte. Was jetzt keineswegs heißen soll, dass ich alles schlecht fände. Wenn jemanden meine Meinung über eine bestimmte Übersetzung interessiert, beantworte ich gerne Mails, die Adresse steht im Impressum.

Glückstag


.. Die beiden nächsten Aufträge festgezurrt, und zwar zu meiner Zufriedenheit. Das heißt: Ausgebucht bis November! Und schon eine lose Vorankündigung für danach. UND, kleines Unglück im Glück: in zwei Tagen drei Projekte absagen müssen. Hey! Ich bin begehrt, liebe andere Verlage, weil ich nämlich gut bin! Dass Ihr?s nur wisst!

.. Von einer mir völlig unbekannten Frau ein supernettes Angebot bekommen, einfach so.

.. Charles und Camilla heiraten doch noch.

.. Heute Abend zum Käsefondue eingeladen.

.. Lauter nette Mails bekommen.

.. Ab übermorgen bin ich für vier Wochen in Klausur und es wird live aus dem EÜK berichtet.

.. Eine Woche Malta gebucht. Da ist es bis dahin bestimmt schon so warm, dass ich meinen neuen, schlumpfblauen Frühlingsmantel anziehen kann.

Donnerstag, 10.02.2005

Gelb

Mein erstes Internet


Angeregt von Instant Nirvana.

Es muss so etwa 1995/96 gewesen sein, da hat mein kluger kleiner Computerbruder mir das erste Internet installiert. Damit konnten wir aber nicht sofort was anfangen, denn er musste erst wieder zu Hause sein und seinen Computer anmachen, damit ich Kontakt zu der von ihm betriebenen ?Mailbox? aufnehmen konnte. Also rief er an, als er wieder zu Hause war, und erklärte mir noch mal, was ich tun musste. Ich legte auf, zog das Telefonkabel raus, stöpselte das Internetkabel ein und versuchte es. Hat aber nicht geklappt. Internetkabel raus, Telefonkabel rein, angerufen: das klappt nicht. Dann mach mal das und das. Telefonkabel raus, Internetkabel rein. Nach ungefähr siebenhundert Mal Kabel raus, Kabel rein, telefonieren, Internet versuchen, wieder zurück, hat es irgendwann geklappt und wir konnten ?chatten?. Fand ich ja auch ganz aufregend - allerdings hat sich mir überhaupt nicht erschlossen, was das eigentlich soll. Telefonieren ging schneller, Sprechen war unkomplizierter als Tippen, und billiger war es auch nicht, denn ich musste ja seine Nummer direkt anwählen. Ich erinnere mich noch, dass er immer wieder ein Semikolon, einen Bindestrich und eine Klammer zu schrieb; erst dachte ich, das sei ein Versehen, auf Nachfrage schrieb er dann zurück, ich solle mal mein linkes Ohr auf die linke Schulter legen. Damals fand ich das ganz süß. Gerade fällt mir ein: machen Linkshänder die Smilies eigentlich aufm Kopf? (-;
Ich hab das mit dem Internet dann erstmal für eine Weile gelassen.

Gelernt


Wenn man eine Tierhaarallergie hat und die Kinder unbedingt ein Haustier wollen, bleibt eigentlich nur eine Schildkröte. So eine Schildkröte kostet um die 100 ?, wenn sie erst ein paar Zentimeter groß ist; man bekommt Papiere dafür und muss sie, wenn man umzieht, beim Veterinäramt ab- und wieder anmelden. Außerdem muss man ihr ab einem bestimmten Alter entweder einen Microchip einpflanzen lassen, oder sie in regelmäßigen Abständen auf Millimeterpapier fotografieren (von oben und von unten), um ihr Wachstum zu dokumentieren, bzw. um nachzuweisen, dass es sich um dieses und kein anderes Tier handelt. Verkaufen darf man sie auch nicht, dabei wird sie wahrscheinlich älter als man selbst. Wundersame Welt.

Homepage


Ich hab übrigens gar keine Homepage.

Mittwoch, 09.02.2005

Zeug


Ich hab vergessen, mein eines Sachbuch aus dem letzten Jahr bei der VG Wort zu melden. Schöner Mist.

..

Noch 247 Seiten und zweimal Fahnen. Noch 6 Wochen. Ab Sonntag in Klausur, raus aus diesem gottverlassenen Kaff, rein in ein noch gottverlasseneres Kaff.

..

Öfter mal ein Schnitzel braten. Danke, Jeremy.

..

Gelesen: Mark Haddon: Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone. Aus dem Englischen von Sabine Hübner. Blessing, 2003
Sehr schönes Buch, hat mir gut gefallen.

..

Nein, Konstrukt und Konstruktion ist nicht das gleiche. Wenn ich?s doch sage.

..

Männer! Frauen! Vertragt Euch doch mal! So schwer ist das gar nicht, echt jetzt. Mannmannmann.

..

Altes, neu entdeckt: David Sylvian. The Blue Nile. Velvet Underground. Sehr schön.

..

Evanovich oder Kinsella ist jetzt die Frage. Ich fürchte das eine und hoffe das andere. Long ist klar, die geb ich auch nicht wieder her.

..

Fisch muss schwimmen.

..

Finally, there is a small town im Westen,
da lebt die eine, die schmeckt von allen Frauen am besten.
(Seeed)

Dienstag, 08.02.2005

Mädchenkram


gibt's hier. Ganz wunderbar. Via Sofa.

Montag, 07.02.2005

Tante Agnes


Früher kam es schon mal vor, dass sie Sonntags Nachmittags plötzlich vor der Tür stand. Wie sie denn hergekommen sei, fragten wir dann, denn das Autofahren hatten meine Eltern ihr bereits ein paar Jahre zuvor ausgeredet. ?Autostop?, sagte strahlend, ?da war so ein netter junger Mann, der hat mich bis vor die Tür gebracht.? Da war sie um die siebzig. Unsere Freude über ihren Besuch hielt sich meist in Grenzen, denn sie war vor allem eins: anstrengend. Inzwischen glaube ich etwas anderes, ich glaube, sie war vor allem eins: unglaublich tapfer. Sie hatte es nicht leicht mit der Welt und vor allem mit sich selbst nicht, aber sie hat sich (und uns) so lange vorgebetet, dass man auf die Menschen zugehen muss und es viel Freude gibt im Leben, bis sie wahrscheinlich selbst nicht mehr wusste, ob sie nun optimistisch und lebensfroh war oder litt. Ihre Schwester, meine Oma, ist mit einer ähnlichen psychischen Disposition verbittert und böse geworden.
Tante Agnes hat Zeit ihres Lebens mit schweren Depressionen gekämpft und musste täglich Medikamente dagegen nehmen. Damit ging es ihr gut, bis sie wieder irgendeinem Heilfastenguru in die Finger fiel, der ihr versicherte, sie bräuchte das nicht, sie müsse nur dies und jenes beachten. Ein halbes Jahr später musste sie dann meist wieder für eine Weile in die Klinik, bis sie neu eingestellt war. Und nach ein paar Jahren alles wieder von vorne.
Inzwischen ist sie neunzig und lebt schon seit einigen Jahren auf der Pflegestation eines Altenheims. Körperlich ging das meiste noch, geistig eigentlich auch, nur die Psyche wollte gar nicht mehr, sie lag phasenweise nur noch im Bett, wimmerte, redete wirr, sah lauter kleine Krabbeltiere im Teppich, hatte Angst, jammerte, meine Eltern sollten öfter kommen, aber die Kinder, nein, ?die Kinder sollen mich so nicht sehen?. Irgendwann änderte sich das wieder, es wurde immer besser, Isa, sagte sie zu meiner Mutter, Isa würde sie doch gerne mal wieder sehen.
Im Dezember entzündete sich eine Wunde an ihrer Hüfte und heilte gar nicht mehr, außerdem wurde Analkrebs diagnostiziert, sie sollte ins Krankenhaus und wehrte sich zunächst mit Händen und Füßen und großem Spektakel dagegen. Der Arzt sagte meinen Eltern, mit ein paar Wochen Krankenhaus dürfte es kaum getan sein, sie sollten sich besser auf mehrere Monate einrichten. Man schnitt ihr die Hüfte auf, nahm das alte künstliche Hüftgelenk heraus und setzte ein neues ein. Drei Wochen später kam sie aus dem Krankenhaus und spaziert seither munter mit ihrem Rollator durch die Gegend.
Gestern waren wir bei ihr. Sie strahlte. Sie freute sich ein Bein aus, uns zu sehen. Sie fragte, wie es mit dem Übersetzen läuft, und ob mein Mann Freude an seinem Beruf hat. Sie erinnerte sich, dass mein Schwiegervater aus Ostpreußen stammt, und hatte Fragen dazu. Erzählte Geschichten aus meiner Kindheit, erkundigte sich nach meinen Geschwistern und deren Kindern. Sie hat mehrfach richtig laut und vergnügt gelacht. Sie freute sich über ihre Zimmergenossin, die im Bett lag, lautstark Radio hörte, offensichtlich nicht ansprechbar war und nichts sagte, außer dass sie gelegentlich ?Hallo!? rief. ?Ich freu mich?, sagte Tante Agnes, ?die ist immer still, wenn ich Besuch habe, und wenn ich singe, dann summt sie mit. Ich singe auch immer Abends im Bett, dann summt sie auch, und dann wird sie irgendwann still, und dann werde ich auch ganz ruhig und kann gut schlafen.? Und sie meinte, wenn wir das nächste Mal kämen, könnte sie bestimmt wieder noch besser laufen. ?Andere bauen ja mit neunzig ab, ich blühe richtig auf.?